The incredible Adventures of Van Hellsing (Teil 1)

Dienstag, Juni 25, 2013



„I was an adventurer like you, but then I took an arrow….“ Nein es geht nicht um Skyrim, aber um was den dann? Im Grunde geht es um einen Newcomer der noch gar nicht lange auf dem Markt ist, und der auch von Personen entwickelt wurden die bisher nicht wirklich in Erscheinung getreten sind, bzw. die ich zumindest noch nicht kannte. Die Rede ist vom neuen Hack und Slay Spiel: „The incredible Adventures of Van Hellsing“.

Van Hellsing ist ein Hack and Slay Spiel Punkt. Nein das soll noch nicht alles sein, was ich dazu zu sagen habe aber Genre typisch sollte man grundsätzlich wissen was ein Hack and Slay ist, allein schon weil wohl jedem, auch denjenigen die sich nicht ganz so viel mit Spielen auskennen, „Diablo“ ein Begriff sein sollte. In diesem Sinne bleibt auch „Van Hellsing“ dem Genre treu. Ich steuere aus der Vogelperspektive meinen Charakter, töte mit ihm Unmengen von Gegnern, meist noch zur selben Zeit und habe dabei mehr Spaß an der rasanten Action wie an taktischen oder gar langsamen Kämpfen. Heutzutage reicht es aber schon nicht mehr aus einfach nur ein Hack and Slay Spiel aus dem Boden zu stampfen und sich grob auf die Dinge zu verlassen, die bereits etabliert wurden. Jedes Spiel dieser Art muss gewisse Standards besitzen, ansonsten kann es nur sehr schwer erfolgreich sein.

Betrachtet man „Van Hellsing“, könnte man in dieser Hinsicht meinen, dass es ein paar Dinge hat die ihm sofort das Genick brechen würden. Man kann nur einen Charakter auswählen und auch bei diesem nicht einstellen wie er denn aussehen soll. Ferner gibt es auch keine Klassen oder ähnliches und die Wahl des Geschlechtes ist auch nicht drin. „Diablo“ hat es vorgemacht und viele haben es übernommen, aber in einem Hack and Slay bewegt man sich nur selten durch vorgeschriebene Levels. Entweder sind es unglaublich weitläufige Areale („Sacred“) oder aber die Levels sind zufallsgeneriert („Diablo“). Dies ist aber bei „Van Hellsing“ wiederum auch nicht der Fall. Stattdessen wird man mit Levels konfrontiert die keine offene Welt darstellen, allerdings auch noch vom Schlauchlevel entfernt sind und auch immer gleich aussehen. Jedoch sollte man hier nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Dadurch, dass die Level alle von Hand erstellt wurden, gibt es praktisch immer etwas zu entdecken, sämtliche Gegner wurden entsprechend fair platziert und es gibt auch hier immer genug zu tun. So kam mir beim durchspielen auch nur gegen Ende eine Situation in der ich das Level mehrmals betreten und verlassen musste weil die Gegnerhorde einfach zu stark war. 

Als Hexenjäger und Sprössling des berühmten „Van Hellsing“ selbst, stehen euch sehr viele Möglichkeiten zur Verfügung euren Charakter zu entwickeln. Zwar gibt es an sich nur eine „Klasse“, aber diese kann eben alles. Ihr könnt euch in den Nahkampf stürzen, mit Schießeisen den Kampf aus der Ferne suchen, oder aber auch auf Magie zurückgreifen. Wer sich beim besten Willen nicht entscheiden kann, kann auch wie ich einfach alle drei Sachen einsetzen. Dabei blickt ihr auf einen „Skilltree“, der es euch erlaubt, nach einem Levelaufstieg Punkte in verschiedene Fähigkeiten zu investieren. Diese können meist bis zu 5 mal gesteigert werden, erhalten einen neuen passiven Effekt sobald sie maximal gesteigert wurden und können jeweils nochmals 3 extra Effekte hervorrufen die aber nur selten aktiviert werden können. Darüber hinaus gibt es einen „Ruftree“, das heißt je mehr besondere Monster ihr tötet, umso schneller steigt ihr in eurem Ruf auf und ihr könnt letztendlich bis zu 10 zusätzliche passiven Effekte damit freischalten. Aber ihr seid auf euren Reisen nicht allein, den man hat nun auch einen dauerhaften Begleiter den man ebenfalls komplett frei „skillen“ kann. Diese Begleiterin ist ein Geist, der immer an eurer Seite ist und den ihr euch auch nicht aussuchen könnt. Dabei kann man entscheiden, welche Rolle sie im Kampf einnehmen soll. Entweder kann sie offensive Fähigkeiten einsetzen, oder hauptsächlich durch ihre Präsenz euch „Buffs“ bescheren. Natürlich hat sie auch ein Inventar um Items auszulagern und man kann sie in die Stadt schicken damit sie dort eben jene Gegenstände in ihrem Inventar verkaufen kann. Neu ist aber auch, dass man ihr eine Art Einkaufsliste geben kann. Das heißt ich kann entscheiden, ob sie Heil- oder Manatränke mitbringt, ebenfalls kann ich frei wählen ob sie im Nahkampf oder im Fernkampf aktiv ist, oder gar nicht angreift und damit auch nicht attackiert werden kann. Ungefähr ab der Mitte des Spiels eröffnet sich ein neues Gameplayelement, denn immer öfter greifen die Monster auch den eigenen Unterschlupf an. Man hat allerdings die Chance vorher Fallen und andere Gimmicks zu platzieren und damit so etwas wie eine „Tower Defence“ aufzubauen. Jedoch kann man immer noch selbst in die Schlacht eingreifen, allein schon aus dem Grund dass die meisten Türme nicht dazu in der Lage sind selbst die ganzen Horden aufzuhalten. 

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