Need for Speed Most Wanted (Teil 2)

Donnerstag, Januar 31, 2013



Grafik
Bedingt durch die immer noch lebende aktuelle Konsolengeneration hat sich an der Grafik nicht wirklich viel verändert oder verbessert. Es wurde eine modifizierte Chameleon Engine eingesetzt, welche man auch schon aus Hot Pursuit kennt. Das heißt es gibt an sich nichts zu meckern, allerdings auch keine wirklichen Durchbrüche zu bestaunen. Das was man hier aber lobend erwähnen kann sind die gelungenen Animationen jedes Mal wenn man eine neue Rennstrecke betritt oder einen neuen Most-Wanted Fahrer herausfordert. 

Sound
Auch hier habe ich nichts zu bemängeln, stehen doch auch erweiterte Soundoptionen wie 5.1 zur Verfügung und an sich hört sich für einen Laien wie mich alles tadellos an. Auch die deutsche Sprachausgabe (auch wenn sie nur selten zum Einsatz kommt) kann sich sehen lassen, von den Motorengeräuschen ganz zu schweigen.

Atmosphäre und Hauptstory
 DRÜCK AUFS GAAAAAAAAAAAAAAAAS!!! Achso ja und fordere alle 6 Rennen einen neuen Most Wanted Fahrer heraus! Story gibt es hier nicht. Warum, wieso, weshalb? Alles nebensächlich. Du neu, du wollen rasen, du fordern most wanted heraus! Das wars. Wo in den alten Spielen noch jeder Fahrer eine Hintergrundgeschichte bekam, oder grundsätzlich etwas mehr Wert auf überhaupt eine Geschichte gelegt wurde, wurde diese hier komplett beiseite gelassen. Dafür hat die Atmosphäre einen gewaltigen Schub nach vorne gemacht. Zwar gibt es bei einem Rennspiel für gewöhnlich recht wenig an Atmosphäre aber hier wurde das ganze klug umgesetzt. So sind bei jedem Most Wanted Rennen automatisch immer die Cops mit dabei und behindern euch durch Nagelbänder, Straßenspeeren oder Interceptor Einheiten. Und mal ehrlich, was wirkt den cooler als Streckenbegrenzung? Grüne Pfeile die in eine Richtung weißen, oder eine Straßenspeere aus Humvees? Da die gegnerische KI nicht länger auf Schienen fährt, wie es früher immer üblich war, sondern gerne auch mal selbst crashen kann, gibt es nur hier solche glorreichen Momente wie das Driften in eine Kurve, während der Konkurrent vor einem driftet, dabei aber einem selbst ins Cockpit schauen kann und währenddessen noch gerade von zwei Cops in eine Wand gedrückt wird? Leider kann man die Atmosphäre nur selten mit dem Wagen seiner Wahl genießen, denn hier hat man wirklich einen Fehler gemacht. Für jeden Wagen stehen ungefähr 5 Rennen zur Verfügung, dies reicht meistens nicht aus um den nächsten Most Wanted Fahrer freizuschalten. Das heißt man wird geradezu gezwungen in einen anderen Wagen zu wechseln um die benötigte Punktzahl zu erreichen.

Wer also genau weiß worauf er sich bei NFSMW einlässt und der die oben erwähnten Punkte okay findet und eben keine Probleme mit anfangs unbesiegbaren und später zu leichten Cops, der Zwang zu anderen Wagen, und die nicht vorhandene Story hat, der wird hier ein gelungenes Spiel finden, das ihn über lange Sicht hinweg erfreuen kann, denn auch hier gibt es wieder Autolog, was bedeutet das ihr euch mit euren Freunden direkt messen könnt, um bessere Zeiten oder weitere Sprünge wie sie aufzustellen. Damit verabschiede ich mich auch wieder von euch, und hoffe das dieses kürzere Review euch genau so gefallen hat wie das erste. 



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